Die Stiftung für Konkrete Kunst und Design

Die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt wurde 2007 von Ludwig Wilding und Ingeborg König (ehemals Wilding) sowie von der Stadt Ingolstadt gegründet und seitdem von Audi ArtExperience unterstützt. Sie widmet sich der Aufgabe Vor- und Nachlässe bedeutender konkreter Künstler*innen und Designer*innen zu sichern, gestalterische Ideen zu bewahren und die Werke im Bewusstsein der Öffentlichkeit lebendig zu halten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Künstler*innen des 20. und 21. Jahrhunderts, die mit ihrem Schaffen die konkrete Kunst entschieden bereichert haben sowie auf Designer*innen, die in ihrer Formensprache der konkreten Kunst nahestehen. 

Die Stiftungssammlung umfasst aktuell Werkkonvolute unterschiedlicher Größen von 19 Künstler*innen. Auch zahlreiche Einzelwerke wurden von Künstler*innen, Sammler*innen und Privatpersonen zugestiftet. In ihrer Ausrichtung und Umfang ist die Stiftung in Deutschland einzigartig. Sie versteht sich als Einheit mit dem 1992 eröffneten Museum für Konkrete Kunst (MKK) in Ingolstadt.

Die Stiftungssammlung ist ideal, um die verschiedenen Werke in den Kontext der konkreten Kunst einzubetten. Die Arbeiten werden in regelmäßigen Abständen im Rahmen von Einzel- und Gruppenausstellung im MKK und anderen Institutionen gezeigt. Neben der öffentlichen Wahrnehmung fördert die Stiftung ebenfalls die wissenschaftliche Aufarbeitung der ihr übergebenen Werkkonvolute. Sie übernimmt auch die Aufgabe, Werke der Künstler*innen auf dem Kunstmarkt präsent zu halten.

Als Stiftungsvorstand wird die jeweilige Museumsleitung des MKK berufen. Dem Vorstand steht der Stiftungsrat zur Seite, der sich aus dem amtierenden Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, dem Kulturreferenten, zwei Stadtratsmitgliedern, der Gründungsstifterin und Vertretern der Kooperationspartner zusammensetzt.

 Stiftungsvorstand 
  
  Dr. Theres Rohde
 Stiftungsratvorstand
    
  Dr. Christian Scharpf und Gabriel Engert
Stiftungsratmitglieder
      
  Veronika Peters, Dr. Matthias Schickel, Ingeborg König & Inge Wolf-Frör